3 Sehenswürdigkeiten, 2 Bars & Kneipen, 1 Restaurants, 1 Hotels in Sa Pa, Vietnam – mit Viertel, Öffnungszeiten, Preisen und Hinweisen. Auf der Hauptseite gibt es dazu Karte, Filter „Jetzt geöffnet“, „In der Nähe“, Weiterreise, Visa und Notrufnummern – auch auf Englisch, Französisch, Russisch und Niederländisch.
Der Fansipan ist mit 3.143 Metern der höchste Berg Vietnams, Laos und Kambodschas und wird deshalb „Dach Indochinas“ genannt. Früher brauchte man für den Aufstieg zwei bis drei Tage. Seit 2016 bringt eine der längsten Seilbahnen der Welt mit großem Höhenunterschied die Besucher in etwa 20 Minuten fast bis zum Gipfel. Die Fahrt über Reisterrassen, Wälder und Täler ist spektakulär. Von der Bergstation führen noch einige Hundert Stufen oder eine kleine Standseilbahn bis zum Gipfel mit seiner Metallpyramide. Unterwegs liegen Pagoden, eine große Buddhastatue und Tempel. Bei klarem Wetter reicht der Blick weit über die Berge; oft liegt der Gipfel allerdings in Wolken und Nebel. Oben ist es kalt, selbst im Sommer – warme Kleidung ist ein Muss. Die Talstation liegt nahe Sa Pa; vom Ort fährt eine Bergbahn dorthin. Wer gut zu Fuß ist, kann den Gipfel auch mit Führer erwandern.
Höchster Berg Indochinas (3.143 m), mit der Seilbahn erreichbar.
Öffnungszeiten und Eintritt vor dem Besuch prüfen.
Cat Cat ist ein Dorf der Schwarzen Hmong, etwa drei Kilometer unterhalb von Sa Pa. Ein Rundweg führt durch das Dorf hinunter zu einem Wasserfall und einem Bach mit Hängebrücke. Unterwegs sieht man traditionelle Häuser, Webstühle, Indigo-Färberei und Wasserräder, Frauen verkaufen bestickte Stoffe und Silberschmuck. Das Dorf ist inzwischen stark auf Touristen ausgerichtet, ist aber ein bequemer Einstieg. Wer die Landschaft und das Dorfleben ursprünglicher erleben will, wandert durch das Muong-Hoa-Tal mit seinen spektakulären Reisterrassen zu Dörfern wie Lao Chai und Ta Van. Am besten mit einem einheimischen Führer – viele Hmong-Frauen bieten Touren an und erzählen dabei aus ihrem Leben. Die schönste Zeit für die Reisterrassen ist im September, kurz vor der Ernte, wenn sie golden leuchten, oder im Frühsommer, wenn sie geflutet sind. Feste Schuhe und Regenjacke mitnehmen, die Wege können schlammig sein.
Dorf der Hmong mit Wasserfall; Wanderungen durch die Reisterrassen im Muong-Hoa-Tal.
Öffnungszeiten und Eintritt vor dem Besuch prüfen.
Der Ham-Rong-Berg erhebt sich direkt über dem Zentrum von Sa Pa. Der Name bedeutet „Drachenkiefer“, weil seine Form an einen Drachenkopf erinnern soll. Ein Weg mit vielen Stufen führt durch gepflegte Gärten mit Orchideen, Pfirsich- und Pflaumenbäumen sowie bizarren Felsformationen hinauf. Unterwegs gibt es eine kleine Bühne, auf der Volkstänze der Minderheiten des Hochlands aufgeführt werden. Ganz oben liegt der Aussichtspunkt „Wolkenhof“, von dem man bei klarem Wetter über die Stadt, das Muong-Hoa-Tal und bis zum Fansipan blickt. Oft ziehen allerdings Wolken über die Berge, was die Stimmung geheimnisvoll macht. Der Aufstieg dauert etwa eine bis anderthalb Stunden und ist durch viele Stufen anstrengend. Eintritt wird erhoben. Am Vormittag ist die Sicht meist am besten. Gute Schuhe und eine Jacke mitnehmen, es kann kühl und feucht sein.
Garten am Berg mit Aussicht über Sa Pa und das Tal.
Öffnungszeiten und Eintritt vor dem Besuch prüfen.
Seit 2011 eine der ältesten Bars von Sa Pa, geführt von einem Künstler aus Hanoi: Hütte im Stil der Bergvölker mit Kamin, Reggae, Kicker, Shisha; Obstweine aus Banane und Wildapfel. Quellen: Sun Paradise Land, Lonely Planet.
Gemütliche alte Bar mit sehr starken Cocktails, kaltem Bier und Reggae – der Treffpunkt für den Abend in Sa Pa. Quellen: Sun Paradise Land, Lonely Planet.